NACHHALTIGKEIT HEISST FÜR UNS...

Lorenz Nachhaltigkeitsupdate
Lorenz Nachhaltigkeitsupdate
Lorenz Nachhaltigkeitsupdate
Unser Fortschrittsbericht zur Nachhaltigkeit 2021 ist online!

Eigentlich haben wir nur eines im Sinn: DIE LEBENSFREUDE. Denn Menschen brauchen Lebensfreude. Und Snacken ist Teil davon. Unser Glaube daran bedeutet für uns aber gleichzeitig, VERANTWORTUNG zu übernehmenWir sind entschlossen, bei den ökologischen und sozialen Auswirkungen unseres Tuns immer besser zu werden. Damit es auch in der Zukunft unbeschwerte Lebensfreude geben wird. 

Um unsere Kund*innen und Partner*innen und alle Interessierten auf diese Reise mitzunehmen, veröffentlichen wir jährlich einen Nachhaltigkeitsbericht. Mit ihm schaffen wir Transparenz und dokumentieren unsere Fortschritte, aber auch die Hürden und Herausforderungen auf unserem Weg in eine nachhaltigere Zukunft bei Lorenz.

Welche Erfolge wir bis Ende des Kalenderjahres 2021 verzeichnen konnten, wo es schneller und wo langsamer voranging, könnt ihr nun in unserem aktuellen Fortschrittsbericht zur Nachhaltigkeit 2021 nachlesen.

Zum Fortschrittsbericht zur Nachhaltigkeit 2021

Zum ersten Lorenz Nachhaltigkeitsbereicht 2020/2021

Weniger Plastik, mehr Recycling: Unsere Verpackungen

Damit unsere Snacks frisch auf deinem Tisch landen, brauchen sie clevere Verpackungen. Aber wie macht man das, wenn man dabei gleichzeitig die Ressourcen schonen will? Mit dieser Frage beschäftigen sich unsere Verpackungsspezialist*innen Tag für Tag. Ziel ist es, so wenig Plastik wie möglich zu verwenden und nachhaltig mit den Ressourcen umzugehen. Bereits jetzt wiegt eine leere Chipstüte nur noch wenige Gramm.

Und wir arbeiten weiter daran, Verpackungsmüll zu reduzieren, und das was sein muss, wiederverwertbar zu machen. Die meisten unserer Verpackungen sind bereits recyclebar. Trotzdem, es gibt noch viel zu tun.

Lorenz: Mehr Recycling, weniger Plastik
Lorenz: Mehr Recycling, weniger Plastik
Lorenz: Mehr Recycling, weniger Plastik
Hello again. Recycled & FSC MIX für mehr ökologische Verantwortung

Unsere neuen ungebleichten, braunen Kartonagen schonen Ressourcen und die Umwelt – und sehen trotzdem gut aus. Die Kartons, die wir einsetzen, sind FSC® Mix (FSC-C133957) zertifiziert und bestehen zu einem Großteil aus Recyclingmaterial. FSC® steht für Forest Stewardship Council®. Dahinter steht eine Organisation, die international gültige Umwelt- und Sozialstandards für nachhaltige Waldwirtschaft setzt.

Das Produktkennzeichen FSC Mix besagt, dass holzbasiertes Material aus FSC®-zertifizierten Wäldern, Recyclingmaterial sowie Material aus kontrollierten Quellen zum Einsatz kommt. Übrigens sind auch unsere Standorte in Deutschland, Polen und Österreich nach dem FSC® Standard für vorbildliche Waldwirtschaft zertifiziert.

Ungebleichte Kartonagen schonen Ressourcen und die Umwelt
Ungebleichte Kartonagen schonen Ressourcen und die Umwelt
Ungebleichte Kartonagen schonen Ressourcen und die Umwelt
Weniger Salz, gleicher Genuss!

Unsere Marken sind kein Gemüse, das ist uns klar. Dennoch möchten wir, dass unsere Snacks einer modernen Ernährungsweise gerecht werden und passen unsere Rezepturen fortlaufend an. Zum Beispiel, indem wir den Salzgehalt reduzieren. Unser Ziel: Bis Ende 2025 den Salzgehalt in unserem gesamten Produktportfolio um 15 Prozent im Vergleich zu 2019 reduzieren.

Und wie machen wir das? Jede Neuproduktentwicklung muss von vorneherein 15 Prozent weniger Salz als bei der jeweiligen Marke im Durchschnitt üblich enthalten. Und wir überprüfen alle bestehenden Rezepturen mit dem Ziel, auch hier den Salzgehalt zu reduzieren.

weniger Salz
weniger Salz
weniger Salz

Transparent & Einfach Gut

Nutri Score

Nutri-Score - bald auf all unseren Marken für mehr Transparenz

Logo Oft Länger Gut

Gegen Lebensmittelverschwendung: Unsere Produkte sind Oft Länger Gut!

Langfristige Partnerschaften mit unseren Landwirten
Langfristige Partnerschaften mit unseren Landwirten
Langfristige Partnerschaften mit unseren Landwirten
Langfristige Partnerschaften mit unseren Landwirten

Wir setzen auf langfristige Partnerschaften mit unseren Lieferant*innen, die unsere Werte teilen. Im Kartoffelanbau arbeiten über 300 Landwirt*innen teils seit über 50 Jahren im kontrollierten Vertragsanbau mit uns zusammen. Strenge Vorgaben garantieren nachprüfbare Anbaumethoden zum Schutz der Umwelt und der Verbrauchersicherheit – also deiner. Der Einsatz von gentechnisch veränderten Pflanzen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Dieser „kontrollierte Vertragsanbau“ liefert uns hochwertige Kartoffeln und ermöglicht nachhaltiges Wirtschaften für eine intakte Umwelt. Kurze Transportwege tragen zusätzlich zur Schonung von Ressourcen bei.

Kartoffeln sind das eine, aber natürlich nicht alles. Auch beim Weizen- und Erdnussanbau und deren Verarbeitung setzen wir auf Nachhaltigkeit und Kontinuität.

Weizen: Lorenz Partnerschaft mit Landwirt*innen

Seit über 15 Jahren arbeiten wir mit Familienbetrieb im Anbau und Mühlen mit langer Tradition im Mahlen von Weizen und anderen Getreiden.

Erdnüsse: Lorenz Partnerschaft mit Landwirt*innen

Auch mit Erdnuss-Landwirt*innen und verarbeitenden Betrieben verbindet uns eine enge Partnerschaft seit mehr als 15 Jahren.

Cashews: Lorenz Partnerschaft mit Landwirt*innen

Und wir setzen auf eine enge Zusammenarbeit mit unserem lokalen Cashew-Verarbeiter – für eine nachhaltige Beschaffung & faire Arbeitsbedingungen in Mosambik.

UN Global Compact
UN Global Compact
UN Global Compact
Lorenz unterzeichnet UN Global Compact
Gemeinsam für eine nachhaltige Weltwirtschaft

Verantwortungsbewusst handeln, um die globale Wirtschaft sozialer und ökologischer zu gestalten – dafür steht der UN Global Compact der Vereinten Nationen. Seit Dezember 2020 sind wir Teilnehmer der weltweit größten Initiative für verantwortungsvolle Unternehmensführung. Wir sind uns bewusst, dass sich die globalen Herausforderungen nur gemeinsam lösen lassen. Daher wollen wir gemeinsam mit 15.000 Unternehmen und Organisationen aus 160 Ländern an der Vision einer nachhaltigen Weltwirtschaft arbeiten, die allen Menschen, Gemeinschaften und Märkten zugute kommt. 

Grundlage des UN Global Compact sind 10 universelle Prinzipien zu Menschenrechten, Arbeitsnormen, Umweltbewusstsein und Korruptionsprävention sowie darauf aufbauend 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung.

Für uns als Unternehmen heißt das, dass wir unsere Aktivitäten und Strategien konsequent an diesen Zielen ausrichten. So finden sich die 10 Prinzipien zum Beispiel in unserem Code of Conduct wieder, zu dem jeder Mitarbeiter geschult wird. Wir arbeiten an nachhaltigen Lieferketten und fairen Arbeitsbedingungen und daran, weniger Plastik und mehr Recycling bei unseren Verpackungen zu erzielen. 

Und das ist noch längst nicht alles. Auch zukünftig wollen wir Veränderungsprozesse anstoßen, Ideen mit anderen Teilnehmern teilen und konkrete Lösungsansätze entwickeln, um die globale Vision des UN Global Compact zu verwirklichen.

Nachhaltige Lieferketten und faire Arbeitsbedingungen im Lieferverkehr

In unserem Engagement für Mensch und Umwelt sind wir nicht allein. Gemeinsam mit verschiedenen Initiativen setzen wir uns für eine nachhaltige Lieferkette ein. Hier wie dort. Für faire Arbeitsbedingungen bei den LKW-Fahrer*innen bei uns auf der Straße ebenso wie in den Nuss-verarbeitenden Betrieben in Mosambik und anderswo.

Initiative für nachhaltige Agrarlieferketten (INA) und Sustainable Nut Initiative (SNI)

Bei der Initiative für nachhaltige Agrarlieferketten (INA) haben sich Akteure aus Privatwirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik zusammengeschlossen. Auch wir sind mit dabei. Gemeinsam wollen wir mehr Nachhaltigkeit in globalen Agrarlieferketten erreichen und die Lebensbedingungen von Kleinbäuer*innen verbessern.

Nachhaltiges Engagement im Cashews Sektor

2020 sind wir der Sustainable Nut Initiative (SNI) beigetreten, welche das übergeordnete Ziel hat, die Bedingungen in den Nuss produzierenden Ländern zu verbessern und auf transparente und nachhaltige Lieferketten hinzuarbeiten. 

Im Bereich der Lieferketten, haben wir bei Lorenz für die Cashews bereits einen großen Meilenstein erreicht. Denn bis heute wird ein Großteil aller in Europa konsumierten Cashewkerne zwar in Afrika geerntet, zunächst aber als Roh-Cashews auf langen Lieferwegen zum Schälen und Sortieren  nach Vietnam oder Indien verschifft. Erst hiernach gelangen die fertigen Kerne wiederum über den langen Weg nach Europa. Wir haben den Prozess aus nachhaltigen Gründen für unsere Cashewkerne so verändert, dass die Cashews nun bereits direkt in Afrika verarbeitet werden und wir somit unseren ökologischen Fußabdruck durch den Wegfall des Transports nach und von Asien verbessern konnten. Im Bereich der Cashew Beschaffung konnten wir den transportbedingten CO2 Ausstoß um -51% verringern. Zudem tragen wir dazu bei, dass die Wertschöpfung und damit der Aufbau und Erhalt von Arbeitsplätzen in Afrika nachhaltig gesichert werden.

 

 

In Zusammenarbeit mit der GIZ (Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) wurde außerdem ein Plan entwickelt, wie man die Entwicklung des Cashews Sektors in Afrika weiter unterstützen und vorantreiben kann. Eine wesentliche Rolle dabei spielt die enge Zusammenarbeit mit den lokalen Bauern und Cashew-Verarbeitern für eine nachhaltige Beschaffung und faire Arbeitsbedingungen. Qualitativ hochwertige Cashews sichern und gleichzeitig soziale Verantwortung übernehmen – das ist der Ansatz des Cashew Development Fund in Mosambik.

Gemeinsam in einer Entwicklungspartnerschaft mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH unterstützen wir die Entwicklung des Cashews-Sektors in Mosambik im Projekt "Mozambican Cashew Nut Development Alliance".

Das bedeutet konkret: gestiegene Erträge und Einkommen für Landwirt*innen und Verarbeiter*innen dank verbesserter Inputs und  Organisations- und Kompetenzentwicklung entlang der Wertschöpfungskette. Die Aktivitäten vor Ort umfassen unter anderem die Gründung von Baumschulen in den Regionen Nampula und Zambezia – 2018 bis 2022 wurden dort 900.000 Bäume gepflanzt – sowie die Schulung von Farmer*innen im Bereich guter agrarwirtschaftlicher Praktiken. 

Neben den Kleinbäuer*innen, die unsere Cashews anbauen, unterstützen wir auch die weiterverarbeitenden Betriebe, von denen wir die Cashews kaufen. So haben wir z.B. unseren Cashews-Lieferanten finanziell in der Errichtung einer KITA unterstützt. Die Einrichtung - direkt neben der Arbeitsstätte, entlastet die arbeitenden Frauen vor Ort und bietet ihnen eine Kinderbetreuung für die Zeit der beruflichen Tätigkeit, da es kaum Kindergärten oder Kindertagesstätten gibt. 

Die von der GIZ umgesetzten Maßnahmen sind übrigens Teil des ProEcon-PROMOVE Agribiz Vorhabens, welches vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Europäischen Union (EU) finanziert wird.

Unser Code of Conduct: Lorenz Verhaltenskodex
Unser Code of Conduct: Lorenz Verhaltenskodex
Unser Code of Conduct: Lorenz Verhaltenskodex
Unser Wort gilt
Der Verhaltenskodex (Code of Conduct) bei Lorenz

Mit unserem Code of Conduct verpflichten wir uns bei Lorenz zu ethisch, rechtlich und wirtschaftlich einwandfreiem Verhalten. Unsere Grundsätze sind international gültig. Sie folgen UN-Konventionen und den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO).

Von unseren Lieferanten und Dienstleistern erwarten wir, dass sie nach vergleichbaren Leitlinien handeln. Dazu haben wir unseren Code of Conduct für Geschäftspartner*innen entwickelt, der Prinzipien zu Business Ethics, Menschenrechten, Arbeitsstandards und Umwelt definiert. Auch diesen führen wir nun international ein.

Unternehmensethik und Menschenrechte
Audits nach dem SMETA-4-Säulen-Konzept

Wir wollen unsere ethische und soziale Verantwortung auch regelmäßig durch externe Audits überprüfen lassen und uns hier kontinuierlich weiterentwickeln.

Das Sedex Members Ethical Trade Audit (SMETA) ist das in der Wirtschaft am häufigsten genutzte Prüfungsverfahren für nachhaltiges und ethisches Verhalten. Unsere Werke in Hankensbüttel, Neunburg vorm Wald und Stanowice haben in den Jahren 2019 und 2020 Audits nach dem SMETA 4-Säulen Konzept für die Bereiche Gesundheit und Sicherheit, Arbeitsstandards, Umwelt und Wirtschaftsethik erfolgreich durchlaufen. In den nächsten Jahren sollen Audits für unsere weiteren Standorte folgen.